Julia-Huda Nahas

Künstlerische Leitung

Als Tochter syrischer Eltern wurde Julia-Huda Nahas 1982 in Neuss geboren. Sie absolvierte zunächst eine Ausbildung zur Werbekauffrau und arbeitete mehrere Jahre als Projektmanagerin, Vertriebs- und Marketingleitung in der freien Wirtschaft. 2011 entschied sie sich für einen Kurswechsel und das Studium der Kulturpädagogik an der Hochschule Niederrhein, das sie 2015 mit einer Bachelorarbeit zu inklusivem Theater im Rahmen des EU-Projektes »kunst verbind(e)t« abschloss. Als Regieassistentin am Rheinischen Landestheater Neuss verfasste und inszenierte sie 2018 das Monodrama »Tāwle – Am Kopf des Tisches«, das 2019 zum WESTWIND-Festival am Theater Oberhausen eingeladen wurde. Neben Arbeiten für städtische Bühnen realisiert sie freie Produktionen und Projekte in wechselnden Kooperationen. Als Gründungsmitglied des K*WERK setzt sie sich für die Förderung und Sichtbarkeit von Künstlerinnen und kulturschaffenden Frauen ein. Sie ist Mitglied der Auswahljury für das WESTWIND-Festival 2021.

Julia-Huda Nahas arbeitet aktuell als freischaffende Regisseurin, Autorin und Kulturpädagogin mit einem Schwerpunkt auf strukturellem Rassismus und den Auswirkungen einer europäischen Flüchtlingspolitik.





Emel Aydoğdu

Lektorat & Dramaturgie

Emel Aydoğdu ist freischaffende Regisseurin, Dramaturgin und Autorin. Sie studierte u.a. Szenische Forschung, war Stipendiatin der Hans-Böckler-Stiftung und hatte Bildungsaufenthalte in Tel Aviv/Jerusalem und Paris. 2011 wurde sie für ihren Dokumentarfilm »Meine Oma, Meine Wurzel, Meine Heimat« mit dem Sonderpreis der Mercator-Stiftung im Bundeskanzleramt ausgezeichnet. Nach ihrer Assistenzzeit am Theater Oberhausen, an der Folkwang-Universität der Künste und am Thalia Theater Hamburg entstanden erste eigene Arbeiten am Schauspielhaus Bochum, Junges Schauspielhaus Düsseldorf, Theater Kohlenpott und Theater Oberhausen. Mit ihrer Inszenierung »Die Nacht kurz vor den Wäldern« am Theater Oberhausen wurde sie auf dem Monospektakel X 2020 mit dem Jurypreis ausgezeichnet. Aydoğdu erhielt u.a. 2020 das Arbeits-Stipendium der Kunststiftung NRW und das Nachwuchsstipendium für Kinder- und Jugendtheater vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW. Zusammen mit ihrem Kollektiv B.EEF wird sie 2021 von Fonds Darstellende Künste gefördert.





Hsin-Hwuei Tseng

Ausstattung

Hsin-Hwuei Tseng wurde 1987 in Taiwan geboren und studierte von 2008-2015 Kostümbild an der Universität der Künste Berlin. Im Anschluss des Studiums war sie als Kostümbildassistentin am Theater Oberhausen engagiert, wo sie für viele Produktionen das Kostümbild entwarf, u.a. arbeitete sie mit Babett Grube, Stef Lernous, Emel Aydoğdu zusammen. Seit der Spielzeit 2019/2020 ist sie freischaffende Kostümbilderin.





Govoi

Produktion & Kamera

I consider myself a media person mainly into film, directing and camera. These areas allow myself to dance creatively into the fluidity of art across genres. My passion for media began way before but really developed 2011 when I was given a broken camera to dispose. I found myself stuck with it in my room for days before fixing it and starting as a photographer in Nairobi, Kenya. Now I am based in Germany where I am learning more about Film which was among my earliest wishes. Film has always enabled me to visit and revisit different aspects of life. With my Bachelors at Kunsthochschule Für Medien Köln, I have intensively put my focus on diversity, queer studies, gender topics in conjunction with how the camera can be a better eye in shaping the narratives. I also love to compose music, poetry, writing screenplays, and teaching yoga in my free time.